Aktionswochen

Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen,
Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen

Gleichstellungsstelle, Stempel Aktionswochen
Gleichstellungsstelle, Figuren zu Aktionswochen: Die drei Figuren sind Frauen, die rechts aus dem Bild gehen wie auf einer Demo. Die erste Frau trägt eine Latzhose, ist weiß und trägt ein weißes Banner, das hinter ihr her weht mit dem pinken Schriftzug „Lieber gleichberechtigt als später“. Die zweite Frau ist Schwarz, trägt einen Minirock. Die dritte Frau trägt ein Kleid und ein Kopftuch.

Die Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen werden jedes Jahr rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am
25. November von einem breiten Aktionsbündnis organisiert.

 

Gleichstellungsstelle, Stempel Aktionswochen

22. November 2023 / 18.00–21.00 Uhr

Solidarisch gegen patriarchale Gewaltverhältnisse. Austausch mit Akteur*innen und Aktivist*innen

Zentrale Veranstaltung der Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen, Jungen und nonbinären Menschen und zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Für ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben für alle! 

22. November 2023, 18.00–21.00 Uhr
Neues Rathaus, Großer Sitzungssaal, 2. Stock
Marienplatz 8, 80331 München
Anmeldung unter: gst[at]muenchen.de /(089) 233-92465

 

Der Ort ist rollstuhlgerecht erreichbar, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt. Sollten Sie weiteren Unterstützungsbedarf haben, melden Sie sich frühzeitig unter gst[at]muenchen.de

Wie können wir in Zeiten einer erstarkenden Rechten und eines damit einhergehenden antifeministischen Backlashs, feministische Bündnisse stärken? Wie kann es uns gelingen über unsere Unterschiede hinweg solidarisch zu sein gegen patriarchale Gewaltverhältnisse, gegen Antisemitismus, gegen Rassismus, gegen Ableismus, gegen Trans*- und Queerfeindlichkeit?

Wir wollen in der Veranstaltung einen Austausch mit Akteur*innen und Aktivist*innen solidarischer feministischer und queer-feministischer Bündnisse und Zusammenhänge in München ermöglichen – mit Statements und Raum für gemeinsame Gespräche.

Wir beginnen die Veranstaltung mit Grußworten der Bürgermeister*innen Verena Dietl und Dominik Krause sowie der Vorsitzenden der Stadtratskommisson für Frauen Micky Wenngatz.

Es sind nicht unsere Unterschiede, die uns trennen. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede anzuerkennen, zu akzeptieren und zu feiern. Audre Lorde

 Patriarchale Gewalt hat viele Gesichter, sie reicht von sexistischen Sprüchen und alltäglichen Grenzverletzungen über strukturelle Benachteiligungen bis hin zu schwerer Gewalt, Vergewaltigung und Mord. Patriarchale Gewalt ist Ausdruck historisch gewachsener Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern. Sie dient der Abwertung von Weiblichkeit, der Unterdrückung von Frauen und Mädchen und der Ausgrenzung von allen Menschen, die nicht in die binäre Geschlechterordnung passen. Patriarchale Gewalt ist Teil unseres Alltags – wir haben uns daran gewöhnt und wollen uns nicht daran gewöhnen.
Der beste Schutz vor patriarchaler Gewalt ist der Abbau von Machtverhältnissen, Ungerechtigkeiten und Diskriminierung und die tatsächliche Gleichstellung aller Geschlechter auf allen Ebenen: rechtlich, sozial, ökonomisch, politisch. Dies kann uns nur gelingen, wenn wir uns nicht spalten lassen, sondern uns über unsere Unterschiede hinweg verbünden. Wir wollen gemeinsam aus einer feministischen Perspektive für eine Gesellschaft eintreten, in der alle Menschen gleichberechtigt, unabhängig, selbstbestimmt und frei von Gewalt leben können.
 

Veranstaltet von

  • Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München
  • Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München
  • „Frauen helfen Frauen“ e.V. München
  • Prof. Dr. S. Nothhafft, KSH München
  • Aktionsbündnis 2023

Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische, ableistische, LGBTIQ*-feindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.